Bei dem Gedanken an eine Vogelspinne als Haustier ergreifen die meisten die Flucht und schütteln sich. Der Vorteil eines solchen Haustieres liegt sicherlich darin, dass sie kaum Platz braucht, sehr anspruchslos ist und daher auch für Menschen geeignet ist, die nicht viel Geld besitzen. Auch sind diese Tiere nicht zum Streicheln oder lieb haben gedacht. Es ist für eine Vogelspinne sehr stressig, wenn sie ständig aus ihrem Terrarium genommen wird. Da kann es dann doch vorkommen, dass sie beißt. Das Gift einer Vogelspinne ist für den Menschen allerdings nicht giftig. Nur ein Allergiker muss aufpassen, ansonsten hat das Gift beim Menschen denselben Effekt, wie der Stich einer Wespe. Manche Vogelspinnen sind in der Lage, bei Bedrohung ihre Haare abzuwerfen – die so genannten Bombardierspinnen.
Die Nahrung einer Vogelspinne besteht aus Insekten. Diese müssen natürlich ebenfalls in der Wohnung gehalten werden. Ein Vogelspinnenweibchen kann bis zu 30 Jahre alt werden und das ist für eine Spinne ein beachtliches Alter. Zum Tierbedarf einer Vogelspinne gehört außer dem Terrarium Erde, Torf oder Baumrinden als Untergrund, ein Wassernapf, Klettermöglichkeiten wie z. B. Pflanzen und auch eine Versteckmöglichkeit müssen unbedingt vorhanden sein. Ganz wichtig ist ein Thermo / Hygrometer. Da die Vogelspinnen andere Temperaturen gewohnt sind, müssen diese künstlich geschaffen werden. Dazu kann man eine Lampe vor dem Terrarium anbringen, so dass sich die Temperatur im Becken aufheizt. Die Lustfeuchtigkeit bekommt man, wenn die Pflanzen regelmäßig mit Wasser besprüht werden.
Eine Vogelspinne kommt mit sehr wenig Futter aus, so reichen ca. 3 Heimchen für eine Woche aus. Die Reste müssen entfernt werden, da es sonst zur Schimmelbildung kommen kann.
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