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Definition Detektivroman

Edgar Ellen Poe legte mit dem Buch “The murders in the Rue Morgue” 1941 den Grundstein für die Definition. Detektivroman nennt man die Kriminalromane, bei denen nicht die Vorbereitung eines Verbrechens und dessen Durchführung bis zum Ende geschildert wird, sondern ein Verbrechen Stück für Stück aufgeklärt wird. Man begleitet den Detektiv auf seinen Erkundungen und darf bis zu einem gewissen Grade an seinen Überlegungen und Gedanken teilhaben. Er zeigt Schlussfolgerungen aus einzelnen Aspekten auf, die plötzlich durch einen neuen Aspekt ins Gegenteil verkehrt werden können. Immer steht der Detektiv im Mittelpunkt der Handlung und man bekommt keinerlei Informationen zum Randgeschehen. Puzzleteil für Puzzleteil werden die Erkenntnisse aus den Ermittlungen zusammengetragen und geben dem Leser Gelegenheit zu eigenen Spekulationen. Oftmals werden zu Ende hin nicht mehr alle Details offenbart, so dass der Leser bis zur letzten Seite in Spannung gehalten wird, weil es oft eine ganze Kleinigkeit ist, die den entscheidenden Hinweis auf den tatsächlichen Tathergang gibt. Die Aurorin Jessica Fletcher aus “Mord ist ihr Hobby” ist für die Definition Detektivroman ein Paradebeispiel. Sie trägt Stück für Stück die Fakten zusammen, lässt den Zuschauer an einem Teil ihrer Überlegungen teilhaben und präsentiert am Ende eine völlig überraschende Auflösung des Falles mit dem keiner gerechnet hätte.

Dieser Beitrag wurde am Samstag, 22. März 2008 um 15:32 Uhr veröffentlicht und wurde unter der Kategorie Fun & Unterhaltung abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen. Du hast die Möglichkeit einen Kommentar zu hinterlassen, oder einen Trackback von deinem Weblog zu senden.

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